In der Gemeinde Wessobrunn wird der Abfall getrennt nach Biomüll (Braune Tonne), dem Grünen Punkt (Gelber Sack), Altpapier (Grauer Sack) und Restmüll (Graue Tonne) an den Grundstücken abgeholt.

Abfuhrtermine online: http://mobil.eva-abfallentsorgung.de/#calendar

Näher Informationen erhalten Sie auf der Internetseite der EVA.

http://www.eva-abfallentsorgung.de/abfallentsorgung.html

Müllabfuhrtermine für Wessobrunn

Restmüll- und Biotonnen

können zu den Öffnungszeiten im Rathaus beantragt - umgetauscht und zurückgegeben werden.
Bitte bringen Sie beim Tausch oder bei Rückgabe Ihre bisherige Tonne in einem sauberen Zustand mit an das Rathaus.

Restmüllsäcke
können Sie bei Bedarf im Rathaus kaufen.

Wertstoffsäcke

Der Gelber Sack für Verpackungen mit dem Grünen Punk.
Der Grau Sack für Altpapier

Wertstoffsäcke erhalten Sie kostenlos  im Rathaus.

Containerstandorte für Altglas Dosen etc.in Wessobrunn

Containerstellplatz Wessobrunn
Zimmermannstraße 14
82405 Wessobrunn

Containerstellplatz Forst
Templhof 14
82405  Wessobrunn - Forst

Containerstellplatz Haid
Sebastian-Jaud-Straße
82405 Wessobrunn-Haid

 

 

Bodenrichtwertauskünfte obliegen gemäß § 196 Abs. 3 Satz 2 Baugesetzbuch ausschließlich dem Gutachterausschuss Weilheim-Schongau für dessen Gebiet und sind grundsätzlich kostenpflichtig.

Jedermann kann bei der Geschäftsstelle des Gutachterausschusses (Landratsamt Weilheim-Schongau, Gutachterausschuss, Gebäude I, Pütrichstraße 8, 82362 Weilheim) oder im Internet (Verlinkung nachstehend) Auskunft über Bodenrichtwerte verlangen bzw. erhalten.

   
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Bodenrichtwertinformationssystem

 

Die Einsicht in die Bodenrichtwertlisten vor Ort in der Geschäftsstelle des Gutachterausschusses ist für Jedermann kostenfrei.

 

Die Gemeinde Wessobrunn verkauft Brennholz an Selbstwerber.

Der Preis beträgt pro Ster:

Weichholz             20,00 €
Hartholz                35,00 €    (GR 24.06.2014)

Der Anteil an Weich- und Hartholz wird beim Aufmaß durch die Försterin festgestellt und verrechnet.

 

Hinweis:
Selbstwerber müssen nachweisen, dass sie einen Mottorsägenkurs belegt haben.

Wenn Sie als Selbstwerber Holz kaufen wollen wenden Sie sich bitte an die Gemeindeverwaltung Wessobrunn.                     Telefon :  08809 / 313-33

Bitte teilen Sie uns mit:
    - Welche Art von Holz sie gerne hätte
    - Welche Menge sie benötigen (maximale Abgabe 6 Ster)
    - Welches Gebiet sie für die Aufbereitung bevorzugen würden (Lage)
    - Ihre Kontaktdaten (Name, Anschrift, Telefonnummer)

Die für den Gemeindewald zuständige Försterin, Frau Sonja Scheurer wird sich nach Auszeichnung der zu schlagenden Bäume mit Ihnen in Verbindung setzten und die Genehmigung für die Selbstwerbung erteilen.

 

 

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Die rechtlichen Vorschriften für das Verbrennen von pflanzlichen Abfällen finden sich in der "Verordnung über die Beseitigung von pflanzlichen Abfällen außerhalb zugelassener Beseitigungsanlagen"und im Waldgesetz für Bayern, die aktuelle Waldbrandgefahr können Sie hier abrufen.
Die ILS Oberland ist zuständig für geplante Feuer in den Landkreisen Bad Tölz / Wolfratshausen, Weilheim / Schongau und Garmisch-Partenkirchen. Feuer aus diesen Landkreisen können Sie bei uns per Onlineformular oder per Fax melden. Feuer in anderen Landkreisen melden Sie bitte bei der örtlich zuständigen Stelle an.
Die Anmeldung eines Feuers bei der ILS Oberland ersetzt nicht die Aufsichtspflicht des Verantwortlichen. Im Zweifel wird die ILS Oberland immer die Feuerwehr alarmieren und die Polizei informieren.

- Zum Onlineformular

- Zum PDF Formular

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Was sie beim Erwerb oder Verkauf einer Immobilie aus Seiten der Gemeinde beachten sollten:

Grundsteuer

Hinweise zur Grundsteuer

 

Wasser und Kanalgebühren

Bitte teilen Sie der Gemeinde den Stand Ihres Wasserzähler zum Zeitpunkt der Übergabe mit.

Übergabeprotokoll für die Gemeinde

 

 

 

Ab sofort kann das erweiterte Führungszeugnis auch online beantragt werden.

Voraussetzungen für den Online-Antrag sind:

- neuer elektronische Personalausweis, der für die Online-Ausweisfunktion freigeschaltet ist

- passendes Kartenlesegerät

- ggf. ein digitales Erfassungsgerät
  (z.B. Scanner, Digitalkamera), um Nachweise hochladen zu können

 Beantragung

Informationen

 

  Die Gemeinde Wessobrunn ist in zwei Kehrbezirke aufgeteilt.
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Den für Sie zuständigen Kaminkehrer finden Sie auf der Internetseite:

Schornsteinfeger Innung Oberbayern


Kaminkehrerwesen

Hier erhalten Sie Informationen über die rechtliche Stellung des Kaminkehrers sowie über seine Aufgaben und Gebühren.

Beschreibung
Die Aufgaben des Kaminkehrers reichen von der erstmaligen Abnahme bei Errichtung oder Änderung von Feuerungsanlagen über regelmäßige Kehrungen und Überprüfungen bis hin zur regelmäßigen Messung der immissionsschutzrechtlichen Abgaswerte.
Mit dem Gesetz zur Neuregelung des Schornsteinfegerwesens vom 26.11.2008 ist das Kaminkehrerwesen novelliert worden, jedoch gilt bis Ende 2012 auf Grund Übergangsregelungen das bisherige Monopolsystem weitgehend weiter.
Zum 01.01.2010 ist außerdem die bundeseinheitliche Kehr- und Überprüfungsordnung in Kraft getreten. Diese ersetzt die bisherigen Länderverordnungen. Sie enthält bundesweit geltende Kehr- und Überprüfungsintervalle für Anlagen, an denen Schornsteinfegerarbeiten zu verrichten sind sowie die anfallenden Gebühren für diese Arbeiten, die vom Eigentümer zu tragen sind.
Nähere Auskünfte erteilt die Kreisverwaltungsbehörde, die Ihnen auch den für Sie zuständigen Bezirkskaminkehrermeister nennen kann.

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Für die Ausstellung einer Ersatzbescheinigung und Änderungen der Lohnsteuerabzugsmerkmale ist
Ihr Finanzamt zuständig.

Beschreibung
Seit dem Jahr 2011 sind die Finanzämter für die Änderung der Lohnsteuerabzugsmerkmale (z.B. Steuerklassenwechsel, Eintragung von Kinderfreibeträgen und anderen Freibeträgen) zuständig. Für Änderungen der Meldedaten an sich (z.B. Heirat, Geburt, Kirchenein- oder Austritt) sind aber weiterhin die Gemeinden zuständig.
Wenn Sie keine Lohnsteuerkarte für das Jahr 2010 haben, aber eine solche benötigen, müssen Sie beim Finanzamt eine Bescheinigung für den Lohnsteuerabzug 2011 bzw. 2012 (Ersatzbescheinigung) beantragen.

Weicht die Eintragung der Steuerklasse oder die Zahl der Kinderfreibeträge auf der Lohnsteuerkarte 2010 oder der Ersatzbescheinigung 2011 von den Verhältnissen zu Beginn des Kalenderjahres 2012 zu Ihren Gunsten ab oder ist die Steuerklase II bescheinigt und entfallen die Voraussetzungen für die Berücksichtigung des Entlastungsbetrags für Alleinerziehende (§ 24b EStG) im Laufe des Kalenderjahres 2012, besteht eine Anzeigepflicht gegenüber dem Finanzamt. Auf Antrag erhalten Sie dann einen Ausdruck der geänderten Lohnsteuerabzugsmerkmale oder eine neue Ersatzbescheinigung, die Sie Ihrem Arbeitgeber als Grundlage für den Lohnsteuerabzug vorlegen.


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Pfarramt Wessobrunn 
                        
Pfarrer Lanithottam Joyice Thomas CMI P.
                                           
Telefon: 08809/222   
Handy:  0152/09886176

Anschrift: Klosterhof 6, 82405 Wessobrunn
 
www.pfarrei-wessobrunn.de
 

                                    

Pfarrei St. Leonhard - Forst

Pfarrer: Georg Fetsch

Telefon: 08803/3654
Telefax: 08803/2283
Anschrift: Wörther Kirchstr. 28, 82380 Peißenberg

 

Öffnungszeiten Pfarrbüro Forst:
Freitag von 14:00 Uhr bis 17:00 Uhr

 

Beerdigung Terminvereinbarung Forst:

Pfarramt St. Leonhard Telefon:. 08809/295 bzw.
Pfarramt Peißenberg Telefon: 08803/3654

Frau Lipp 
Telefon: 0179/7637527, Telefon:. 08809/784

Rosenkranz:
Frau Resch Franziska
Telefon: Priv. 08809/322, dienstl. 08171/52848 od. /52358

 

 

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www.deutsche-rentenversicherung.de/


Monatliche Rentenberatung im Rathaus:

Das Ehepaar Spengler bietet jeweils am ersten Mittwoch im Monat eine kostenlose Rentenberatung an.
Terminvereinbarungen vorab im Rathaus unter Telefon: 08809 / 313-00

 

Leider lassen sich bei einem Sterbefall,
der bei den Angehörigen ohnehin Trauer,
Sorge und Aufregung hervorruft, die Beachtung
verschiedener Rechtsvorschriften und
Behördengänge nicht vermeiden.
Die nachfolgenden Hinweise, dienen als kleine Hilfe
was zu tun ist und wohin Sie sich wenden können.


 

Icon Leitfaden_Sterbefall-_Beerdigung.pdf

 


Was ist zu tun bei einem
Sterbefall?



1.) Leichenschau

 

Todesbescheinigung


Bitte verständigen Sie den Hausarzt zur Ausstellung der Todesbescheinigung.

Der zuständige Arzt stellt eine Todesbescheinigung aus. Diese Bescheinigung besteht aus einem vertraulichen und einem nicht vertraulichen Teil.

Zu beachten ist, dass vor der Leichenschau keine Leiche eingesargt werden darf.

Zuständigkeit zur Veranlassung der Leichenschau

Die Leichenschau ist unverzüglich zu veranlassen, zur Nachtzeit jedoch nur, wenn Anhaltspunkte für einen nicht natürlichen Tod vorliegen. Hierzu sind, wenn sie geschäftsfähig sind, verpflichtet:

a) der Ehegatte

b) die Kinder

c) die Eltern

d) die Großeltern

e) die Enkelkinder

f) die Geschwister

g) die Kinder der Geschwister des Verstorbenen und

h) die Verschwägerten ersten Grades

 

Bestattungspflichtige

 

Das Recht und die Pflicht zur Bestattung des Verstorbenen und der damit verbundenen Amtswege und Kosten obliegt dessen Angehörigen in o.g. Reihenfolge.

 

 

2.) Einsargung der Leiche und Überführung zum Friedhof


Mit der Einsargung der Leiche und ihre Überführung zum Bestattungsort ist frühestens nach der Leichenschau ein privates Bestattungsunternehmen zu beauftragen.

Eine Erdbestattung hat zwischen 48 Stunden und 96 Stunden (Sa., So. und Feiertage ausgenommen) zu erfolgen. Ausnahmen müssen vorab von der Friedhofsverwaltung genehmigt werden.

Für die Öffnung des Leichenhauses Wessobrunn wenden Sie sich bitte an die

Gemeinde Wessobrunn oder an Frau Rieger Tel. 08809/655 oder Handy: 01577/1951408 bzw. Herr Rieger Handy: 0172/3685023, E-Mail: theodor-rieger@t-online.de.

Für das Leichenhaus Forst ist Frau Rohrmoser Tel. 08809/879 zuständig.

3.) Pfarrämter


Kontaktieren Sie das Pfarramt wegen Terminabsprache.

Kath. Pfarramt Wessobrunn Beerdigung Forst:

Pfarrer Joyice Tel. 08809/222 Pfarramt St. Leonhard Tel. 08809/295

Handy 0152/09886176 Fr. 14.00-17.00 Uhr

Frau Lipp Tel. 0179/7637527, Tel. 08809/784

Evang. Kirche Weilheim i.OB

Tel. 0881/929130

Mo, Mi 9-12 Uhr, Di 10.30-12 Uhr, Do 14-17 Uhr

4.) Beurkundung des Sterbefalles beim Standesamt

 

Zuständiges Standesamt

Setzen Sie sich mit dem Standesamt bezüglich Beurkundung in Verbindung.

Für die Beurkundung des Sterbefalles ist das Standesamt zuständig, in dessen Bezirk der Tod eingetreten ist.

Im Gemeindegebiet Wessobrunn ist zuständig:

Standesamt der Stadt Weilheim i.OB

Admiral-Hipper-Str. 20 Öffnungszeiten des Standesamtes:

82362 Weilheim i.OB, Montag - Freitag 08.00 – 12.30 Uhr

Tel. 0881/682-520 und -521 Montag - Mittwoch 14.00 – 16.00 Uhr

Fax 0881/682-594 Donnerstag 14.00 – 18.00 Uhr

 

Anzeigefrist


Der Sterbefall ist spätestens an dem, dem Todestag folgenden Werktag beim zuständigen Standesamt anzuzeigen. Ist dies ein Samstag, so muss die Anzeige an dem darauffolgenden Werktag erstattet werden.

 

Dokumente und Nachweise zur Anzeige des Sterbefalles


Todesbescheinigung mit vertraulichem Teil an das Standesamt

zusätzlich

soweit auffindbare Urkunden vorhanden:

Familien-Stammbuch

Geburts- bzw. Abstammungsurkunde

ggf. Heiratsurkunde, Sterbeurkunde des verstorbenen Ehegatten

Ausweis

 

5.) Anzeige des Sterbefalles bei der Friedhofsverwaltung


Bitte melden Sie sich für

- Bestattungen am Friedhof Wessobrunn bei der Friedhofsverwaltung im Rathaus

- Bestattungen am Friedhof Forst bei Frau Rohrmoser, Tel. 08809/879

Vergabe neuer Grabstätten in Forst bei Herrn Bertl, Tel. 08809/330

Spätestens in unmittelbarem Anschluß an die standesamtliche Beurkundung ist der Sterbefall bei der Friedhofsverwaltung im Rathaus bzw. bei Frau Rohrmoser anzuzeigen.

Friedhofsverwaltung Wessobrunn:

Gemeinde Wessobrunn Öffnungszeiten

Zöpfstr. 1 Montag 08.00 – 12.30 Uhr

82405 Wessobrunn Dienstag – Freitag 08.00 – 12.30 Uhr

Tel. 08809/31300, Fax 08809/31302 Donnerstag 13.30 – 18.00 Uhr

Frau Posch Tel. 08809/31377 E-mail: gemeinde@wessobrunn.bayern.de

Evtl. Urnenanforderungen werden von der Friedhofsverwaltung an das Bestattungs-unternehmen versandt. Hierzu benötigen wir eine Sterbefallanzeige.

 

Denken Sie an Sarg- bzw. Urnen- und auch Kreuzträger. Diese werden in unserer Gemeinde von den Angehörigen selbst organisiert. Auf Anfrage helfen wir gerne.

 

6.) Sonstiges

 

Übernahme der Beerdigungskosten: Antragstellung durch Ehegatten oder Kinder, wenn der Verstorbene Leistungen beim Sozialamt bezogen hat (Einkommen wird geprüft!).

Abmelden der Renten-/Pensionszahlungen:

Bitte melden Sie den Sterbefall möglichst umgehend mittels formlosem Schreiben und einer Sterbeurkunde bei der zuständigen Stelle, um Rückforderungen zuviel bezahlter Beträge zu vermeiden.

Rente: Sterbevierteljahr (innerhalb 4 Wochen) bzw. Witwen-/Witwer- und Waisenrente:

Das Ehepaar Spengler (Rentenberater) Tel. 0881/4179717 in Weilheim hilft bei Antrag-stellungen. Im Rathaus Wessobrunn bieten sie einmal im Monat ihre Dienste an. Terminvereinbarung: vorab unter Tel. 08809/31300 im Rathaus.

Pension: Wenden Sie sich an die ausbezahlende Stelle bzw. den letzten Dienstherrn; fragen Sie nach, ob evtl. ein Teil der Bestattungskosten übernommen wird.

Einwohnermeldeamt und Nachlaßgericht werden vom Standesamt verständigt.

Mit Krankenkasse, Bank und Versicherungen bitte selbst Kontakt aufnehmen.

Evtl. Änderungen: Tel., GEZ, Vereine, Kfz, Steuererklärung, Nachsendung Post ….

 

 

Wasserablesung:

Die Wasserverbrauchsgebühren (und auch Abwassergebühren) werden jährlich für den Zeitraum vom 01.10 bis 30.09 erhoben.

Die Jahresablesung erfolgt in der Regel durch Bedienstete der Gemeinde im Laufe des Monats  September.

Sollten Sie ein Zwischenablesung wünschen wenden Sie sich bitte an die Gemeinde Wessobrunn.
Telefon: 08809 / 313-33

 

M E R K B L A T T

zur Verwertung von Bauschutt in Feld und Waldwegen

 

 

Waldwege erleichtern und ermöglichen eine forstwirtschaftliche Bewirtschaftung des Waldes.

Zwangsläufig bedeuten aber der Bau und der Unterhalt von Waldwegen zugleich auch einen Eingriff in den Naturhaushalt und das Ökosystem. Baustoffe, die einer Wiederverwertung zugeführt werden sollen (Bauschutt/Recyclingbaustoffe), können vielfältige Schadstoffbelastungen aufweisen. Diese können bei unkontrollierter Verwertung im Waldwegebau schädliche Auswirkungen auf die Umwelt haben.

 

 

 

  1. Was versteht man unter „Bauschutt“?

     

Bauschutt ist mineralisches Material, das bei Abbruch, Sanierungs und Umbauarbeiten von Bauwerken und Bauteilen anfällt. Hierzu gehören alle Baustoffe, die in ursprünglicher, verfestigter oder gebundener Form im Hoch und Tiefbau Verwendung finden (z. B. Ziegel, Beton, Fließen). Unter den Begriff Bauschutt fällt außerdem auch Bodenaushub mit bodenfremden mineralischen Bestandteilen (> 10 Vol. %) sowie Betonabbruch und Mauerwerksabbruch.

 

Bauschutt darf jedoch keinesfalls mit Baustellenabfällen verwechselt werden. Von Baustellenabfällen spricht man, wenn neben den herkömmlichen Baustoffen auch zahlreiche andere Stoffe, wie Dämm und Isoliermaterial, Dachpappe, Kunststoffe, Metallteile, Tapetenreste etc. vorkommen. Ferner gilt dieses Merkblatt nicht für asbesthaltigen Bauschutt (Asbestzementplatten, 

-rohre, Spritzasbest etc.).

 

 

 

  1. Welches Material darf für den Wegebau verwendet werden?

     

Im Feld und Waldwegebau darf nur geeigneter, unbelasteter und sortenreiner Bauschutt

verwendet werden.

 

Nach § 7 Abs. 3 Satz 1 Kreislaufwirtschaftsgesetz (KrWG) hat die Verwertung von Abfällen – hierzu zählt auch Bauschutt – ordnungsgemäß und schadlos zu erfolgen.

Grundsätzlich ist davon auszugehen, dass die Verwertung ordnungsgemäß und schadlos erfolgt, wenn der Bauschutt entsprechend den im Leitfaden „Anforderungen an die Verwertung von RecyclingBaustoffen in Technischen Bauwerken1 genannten Grundsätzen verwertet wird.

 

Der Leitfaden „Anforderungen an die Verwertung von RecyclingBaustoffen in technischen Bauwerken“ gilt für den Einbau von RecyclingBaustoffen aus aufbereitetem Bauschutt und Straßenaufbruch in technischen Bauwerken für den Erd, Straßen und Wegebau in Bayern. Er steht in Wechselbeziehung mit den Technischen Lieferbedingungen für Gesteinskörnungen im

 

 


1 abrufbar unter: http://www.lfu.bayern.de/abfall/mineralische_abfaelle/bauschutt/index.htm

Straßenbau (TL GesteinStB) und für Baustoffe und Baustoffgemische für Schichten ohne Bindemittel im Straßenbau (TL SoBStB) i. V. m. den zusätzlichen technischen Vertragsbedingungen und Richtlinien für die einzuhaltenden wasserwirtschaftlichen Gütemerkmale bei der Verwendung von Recyclingbaustoffen im Straßenbau in Bayern (ZTV wwGStB By) und den dazugehörigen Bekanntmachungen der Obersten Baubehörde im Bayerischen Staatsministerium des Innern.

 

 

Nach diesen Regelungen kommen für den Bau und die Erhaltung von Waldwegen im Privatwald

sowie im landwirtschaftlichen Wegebau neben der Verwertung von Naturwerksteinen und anderen sogenannten inerten, mineralischen Massen (Sand, Kies und unbelasteter Bodenaushub) nur schadstofffreie, güteüberwachte RecyclingBaustoffe in Betracht, die den Richtwert 1 des Leitfadens „Anforderungen an die Verwertung von Bauschutt in Technischen Bauwerken“ einhalten. Die Einhaltung des Richtwertes 1 ist dem Landratsamt Weilheim-Schongau, Sachbereich 41.1.1 – Natur- und Umweltschutzverwaltung, rechtzeitig vor Beginn der Wegebaumaßnahme durch Vorlage von Analysen im Sinne des Leitfadens „Anforderungen an die Verwertung von Bauschutt in technischen Bauwerken“ nachzuweisen.

 

Ferner muss der Hauptzweck der Verwertung erfüllt sein. Er wird nicht erfüllt, wenn

  • das Material im tatsächlichen Zustand (z. B. durch Vermischung mit Hausmüll und anderen Fremdbestandteilen) das Wohl der Allgemeinheit beeinträchtigt oder gefährdet und diese Gefährdung nur durch ordnungsgemäße Beseitigung nach dem Kreislaufwirtschaftsgesetz abgewendet werden kann,

  • die Entledigung des Materials im Vordergrund steht und der Besitzer das Material nicht zu dem genannten Zweck wirtschaftlich nutzen will,

  • es sich um keine sinnvolle Wegebaumaßnahme handelt, z. B. der Weg keiner Befestigung und Aufschüttung bedarf oder eine Neuanlage nicht notwendig und sinnvoll ist,

  • das Material aus bautechnischer Sicht nicht geeignet ist.

 

Die Verwertung von nicht aufbereitetem und güteüberwachtem Bauschutt und Abbruchmaterial, z. B. Teile von Dachschindeln, Betonbruch, Ziegelsteinen, Kacheln, Sanitätsscherben (auch bei Monofraktionen), im Forstwegebau sowie im landwirtschaftlichen Wegebau entspricht nicht den vorgenannten Anforderungen und muss als eine illegale Abfallbeseitigung angesehen werden, die mit einer Ordnungswidrigkeit geahndet wird. In besonders schwerwiegenden Fällen kann auch eine Umweltstraftat gegeben sein.

 

 

 

  1. Nachweis der Unbedenklichkeit des zu verwertenden Materials

     

Dieser Nachweis der Unbedenklichkeit des Materials ist durch ein zugelassenes Labor zu führen. Probenahme und Analyse sind gemäß der LAGA Mitteilung 32 „LAGA PN 98 Richtlinie für das Vorgehen bei physikalischen, chemischen und biologischen Untersuchungen in Zusammenhang mit der Verwertung/Beseitigung von Abfällen – Stand: Dezember 2001“ (LAGA PN 98) durchzuführen. Die Probenahme ist durch qualifiziertes Fachpersonal durchzuführen. Die Angaben zur Probevorbereitung sind ebenfalls zu dokumentieren.

 

Die Untersuchungsparameter, auch im Eluat, ergeben sich aus dem Leitfaden „Anforderungen an die Verwertung von RecyclingBaustoffen in technischen Bauwerken“ und sind durch eine gemäß § 18 BBodSchG zugelassene Untersuchungsstelle zu untersuchen und auszuwerten. Es sind mindestens zwei Laborproben notwendig.

 

Sachverständige und Labore sind unter der Seite http://www.resymesa.de abrufbar.

 

 

  1. Wo ist der Einsatz von Bauschutt im Wegebau zulässig?

     

Die Wege müssen außerhalb der durch Wasserrecht und Naturschutzrecht geschützten Bereiche liegen; also vor allem außerhalb von Wasserschutzgebieten und gesetzlich geschützten Biotopflächen.

 

Auf die gemeinsame Bekanntmachung der Bayerischen Staatsministerien für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten sowie für Umwelt und Gesundheit „Waldwegebau und Naturschutz“ vom 26.09.2011 wird hingewiesen.

 

Aus wasserwirtschaftlicher Sicht bestehen Einwände gegen Wegebauten mit Bauschutt, wenn

  • die Fläche in einem Trinkwasserschutz‐ oder Heilquellenschutzgebiet oder in einem Überschwemmungsgebiet liegt und/oder

  • niedrige Grundwasserflurabstände (< 1 m) oder hohe Untergrund-Durchlässigkeiten (z. B. klüftiger Fels, Karstgebiete, sandige Böden etc.) vorhanden sind.

     

     

Aus naturschutzrechtlicher Sicht sind Wegebauten mit Bauschutt bedenklich, wenn

  • sich die Fläche im Landschafts‐ oder Naturschutzgebiet, im Bereich von Naturdenkmälern, in geschützten Landschaftsbestandteilen oder in Natura-2000-Gebieten (FFH- u. Vogelschutzgebiete) befindet;

  • die Fläche in einem gesetzlich geschützten Biotop liegt oder dieses randlich tangiert, in aufgelassenen Entnahmestellen (z.B. Kiesgruben) u. ä. oder in ungenutzten Brache-Flächen mit Altgrasflur, Gebüsch und Einzelbäumen etc. liegt;

  • sich die Fläche in feuchten und/oder anmoorigen Waldteilen (Moor-, Bruch- und Auwälder) befindet;

  • es sich um eine sonstige, nach dem Bundes- oder Bayerischen Naturschutzgesetz geschützte und erhaltenswerte Fläche (insb. Feucht‐ und Trockenstandorte wie Moore, Uferbereiche sowie Schilf- und Röhrichtzonen entlang  von Fließ- u. Stillgewässern, Quellbereiche, Mager- u. Trockenrasen; Feldgehölze, Hecken etc.) handelt.

 

Bei Einwänden aus wasserwirtschaftlicher Sicht bzw. bei der Bedenklichkeit der Maßnahme aus naturschutzfachlicher Sicht sind Wegebauten nur mit Zustimmung des Sachbereichs 41.1.2 - Wasserrecht bzw. des Sachbereichs 41.3 – Fachlicher Naturschutz, Gartenkultur und Landschaftspflege des Landratsamtes Weilheim-Schongau zulässig.

 

 

 

 

 

 

 

 

  1. Anzeigeverfahren

     

Wir bitten den Einsatz der Recyclingbaustoffe mindestens 3 Monate vor Beginn der Wegebaumaßnahme beim

 

Landratsamt Weilheim-Schongau

Sachbereich 41.1.1 – Natur- und Umweltschutzverwaltung

Pütrichstraße 8

82362 Weilheim

E-Mail: umweltverwaltung@lra-wm.bayern.de

 

anzuzeigen. Bei einer Anzeige nach Ziffer vier, letzter Absatz, ist eine Zustimmung erforderlich.

 

 

Der Anzeige sind dabei folgende Angaben bzw. Unterlagen beizufügen:

 

  • Angaben zur anzeigenden Person

  • Angaben über die betroffenen Flur‐Nummer(n) und die Gemarkung

  • Angaben über die Art des Wegebaus (z. B. Feld‐ oder Waldweg; Neuanlage oder Befestigung)

  • Angaben über den Umfang bzw. das Ausmaß der geplanten Maßnahme (Länge, Breite und Höhe des Weges (Angaben in m))

  • Angaben zur Menge des Recyclingmaterials (ca. t oder m³)

  • Beginn und voraussichtliches Ende der Baumaßnahme

  • Angaben zur Nähe zu Gewässern

  • Angaben zum Abstand zum Grundwasser

  • Angaben zur Art des Recyclingmaterials (z. B. Ziegel, Fliesen, Keramik, Beton)

  • Herkunft des Recyclingmaterials

  • Nachweis der Zertifizierung des Recyclingmaterials (Gütenachweis; Analyse durch ein Labor)

  • aussagekräftiger Lageplan mit dem eingezeichneten oder markierten Weg

    Icon Merkblatt_zur_Verwertung_von_Bauschutt_in_Feld-und_Waldwegen.pdf

 

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Standesamt für Wessobrunn

Stadt Weilheim i.OB - Standesamt

Tel:    0881/ 682 - 520
oder  0881/ 682 - 521

Fax: 0881/682 - 594
E-Mail: standesamt@weilheim.de

Leistungen von A-Z

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Bebauungsplan-Suche nach Lagebezeichnung

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